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AStA Wuppertal beteiligt sich an der Verbändeanhörung zum Hochschulgesetz

Bis zum 10. Juli hatte das Ministerium für Kultur und Wissenschaft die Verbändeanhörung zum neuen Referentenentwurf angesetzt. Auch der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Bergischen Universität hat dabei seine Kritik in einer Stellungnahme vorgebracht. Die Studierendenvertretung kritisiert nachdrücklich die Verschlechterung von studentischer Mitbestimmung. Auch die geplante Streichung des Verbots von Anwesenheitspflichten und die Einführung von Studienverlaufsvereinbarungen sieht der AStA kritisch.

„Qualitätsproblemen in der Lehre begegnet man nicht mit der Einschränkung der Studierfreiheit. Anwesenheitspflichten sind ein Irrweg und ein großes Hindernis für die 75% der Wuppertaler Studierenden, die ihr Studium mit einem Nebenjob finanzieren müssen.“, so AStA-Beauftragter für Hochschulpolitik Markus Wessels. Neben der Situation in der Lehre erregt vor allem die Abschaffung der Friedensklausel Besorgnis: „Die Absage an Rüstungsforschung muss erhalten bleiben. Die Abschaffung der Friedensklausel in der heutigen weltpolitischen Lage wäre anachronistisch.“, so der AStA-Referent für Hochschulpolitik Cornelis Lehmann.

„Die große Unterstützung der gemeinsamen Stellungnahme des Landes-Asten-Treffen zeigt die überparteiliche studentische Kritik an den Plänen der Landesregierung. Diese muss nun endlich im Sinne der Studierenden liefern.“, so AStA-Vorsitzender Ronan Stäudle zur gemeinsamen Stellungnahme des Landes-Asten-Treffen NRW und der Kampagne NotMyHochschulgesetz.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter politik@asta.uni-wuppertal.de zur Verfügung.


Zur Pressemitteilung: https://www.facebook.com/notes/asta-der-bergischen-universit%C3%A4t-wuppertal/asta-wuppertal-beteiligt-sich-an-der-verb%C3%A4ndeanh%C3%B6rung-zum-hochschulgesetz/1848214311904988/
Zur Stellungnahme: https://www.asta-wuppertal.de/2018/07/11/stellungnahme-zum-referentenentwurf/